Willkommen im Forum der AVF. Hier möchte ich einen Platz zum diskutieren, außerhalb der Spielabende schaffen. Also schreibt Eure Meinung zu Aktuellen Themen der AVF, oder nutzt ihn für Ankündigungen oder Ideen die ihr Besprechen möchtet. Falls ihr euch in diesem Forum Anmelden, müsst ihr die Pflichtfelder, im Anmeldeformular vollständig ausfüllen. Wir wollen vermeiden das dieses Forum missbraucht wird um an E-Mail Adressen zu kommen oder zweifelhafte Inhalte zu Veröffentlichen. Ich behalte mir vor jede Fragwürdige Anmeldung abzulehnen. Nach der Anmeldung werdet ihr als Mitgliederg geführt und könnt an den Diskussionen teilhaben. Wir freuen uns über jeden Beitrag der dieses Forum bereichert. Viel Spaß !!!
#1

Ulfried von Eichingen

in Spieler und Helden 02.03.2011 17:58
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge



Spieler: Andreas
Held: Ulfried von Eichingen
Rasse: Mittelländer
Kultur: Andergast, Landadel
Profession: Ritter
Geschlecht: männlich
Grösse: 1,85 Schritt
Gewicht: 85 Stein
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: grün
Tsatag: 19. Phex 1009 BF
Stufe: 0
Start: 10.03.2011
Hintergrund: Der Sohn und Erbe des Ritters von Eichingen. Er zieht mit seinen Freunden durch Aventurien, um genügend Geld zu sammeln und damit sein Dorf vor dem Untergang zu retten. Die ritterlichen Tugenden bedeuten ihm alles.
Erlebte Abenteuer: Begeisterter Neuanfang


Zweimühlener Premium - Das Kaiser der Biere

zuletzt bearbeitet 19.03.2011 18:18 | nach oben springen

#2

Die zwölf Tugenden der Ritterschaft

in Spieler und Helden 19.03.2011 18:49
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Während des letzten Abends herrschte ein wenig Uneinigkeit, wie sich ein Ritter verhalten würde. Daher stelle ich hier die zwölf Tugenden der Ritterschaft bereit, wie sie in der Spielhilfe "Schild des Reiches" zu finden sind. Der Nachteil Prinzipientreue bezieht sich in Ulfrieds Fall auf diese Tugenden, was einen spielerisch interessanten Konflikt bedeutet - einerseits sind ihm diese Tugenden in Fleisch und Blut übergegangen, aber andererseits fühlt er sich seiner Heimat verpflichtet und wird manchmal Probleme haben, beides unter einen Helm zu bekommen...

Die Zwölf Tugenden des Ritters:

Gerechtigkeit: Der Ritter sei jederzeit dem Recht und der Gerechtigkeit verpflichtet, er soll nicht lügen und betrügen sowie stets eingedenk seines Standes sein. (Praios)

Mut: Der Ritter stelle sich dem Feinde voller Stolz, meide nicht den Kampf oder die Auseinandersetzung. Er sei bereit zum Kampfe und übe sich im Umgang mit den ritterlichen Waffen. (Rondra) - Fernkampfwaffen wie Bogen oder Armbrust sind übrigens in der Tat KEINE ritterlichen Waffen in diesem Sinne.

Geduld: Wie das stete Wasser den Stein formt, so übe sich der Ritter in Geduld. Auch Zuverlässigkeit und das Stehen zum eigenen Wort gehören hierzu. (Efferd)

Barmherzigkeit: Fürsorge, Hilfsbereitschaft und Gnade gegenüber Schwachen und Hilflosen, ob Alte oder Kinder, sei des Ritters Pflicht und Zier. (Travia)

Frömmigkeit: Der Glaube und das Wissen von der Endlichkeit allen menschlichen Handelns gelte dem Ritter als Zeichen seines Standes, dem er vor den Göttern verpflichtet ist. (Boron)

Weisheit: Wissen und Weisheit sind die Grundlage jeder Entscheidung des Ritters, um Falsch von Richtig zu unterscheiden und entsprechend handeln zu können. (Hesinde)

Demut: Wie der grimme Winter das Gras beugt, so beuge sich der Ritter vor der Göttermacht, den Befehlen seiner Lehnsherren oder vor dem Sieger einer Turnei, denn dies ehrt die Götter und den Ritter selbst. (Firun)

Hoffnung: Wie jedes Lebewesen in Hoffnung und Friede auf einen Neubeginn sieht, so bewahre der Ritter friedfertige Weisicht und schütze das Leben. (Tsa)

Selbstbeherrschung: Wie ein Baum dem Sturm trotzt und das Gras sich im Wind beugt, so stelle sich der Ritter mit Wort oder mit Tat jeder Aufgabe, nehme gefasst Unbill in Kauf und übe Diskretion, wo es nötig erscheint. (Phex)

Mäßigkeit: Wie Völlerei und Prahlerei Sünden sind, so übe sich der Ritter in Güte und Mäßigung. Er strebe nach Vollkommenheit im Angesicht der Natur und der Gabe der Götter. (Peraine)

Beständigkeit: Die Kraft, den Hammer auf den Amboss zu schlagen, formt alleine noch kein Schwert. Erst die Stärke, dies auch über lange Zeit zu tun, zeichnet den fähigen Schmied aus. Der Ritter übe sich darin, in Wort und Tat nicht zu wanken, auf dass er seiner selbst vor den Göttern sicher sein kein. (Ingerimm)

Minniglichkeit: Der Ritter hüte Wohlklang und Antlitz aller Wesen. Mit Liebe zu Menschen und Kunst, Gesang und Musik wie auch der Ausübung der Minne ehre er die Götter wie auch sich selbst. (Rahja)


Zweimühlener Premium - Das Kaiser der Biere

nach oben springen

#3

RE: Die zwölf Tugenden der Ritterschaft

in Spieler und Helden 21.03.2011 10:26
von Stephan • Geweihter | 402 Beiträge

Ach ja, die Ritterlichen Tugenden, viel zitiert und wenig eingehalten!
Ich glaube es gibt keinen Ritter, in der Geschichte Aventuriens, der sich immer an alle Tugenden gehalten hat.
Ich weiß zwar nicht, welche Tugend am letzten Spielabend diskutiert wurde, aber ich tippe mal auf "Mut".
Der Nachteil "Prinzipientreue Ritterliche Tugenden" ist halt sehr lästig wenn man von den "Nicht Rittern" immer auf ihn hingewiesen wird. Dies begründet wohl auch, warum viele Spieler lieber Nachteile aus dem Bereich Vorurteile wählen. Besonders "Vorurteile gegen Frauen, Magie, oder Orks, werden da immer wider gerne genommen.
Ritter werden ist nicht schwer, Ritter sein dagegen sehr!

nach oben springen

#4

RE: Die zwölf Tugenden der Ritterschaft

in Spieler und Helden 21.03.2011 15:28
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Das stimmt. In der Tat widersprechen sich auch manche Tugenden in sich ein bisschen. Es obliegt dann dem Ritter, nach seinem Gewissen zu handeln und dies vor Rondra zu vertreten. Stimmt schon, ein Ritter ist ne Herausforderung. Tja was Vorurteile angeht, grade die gegen Orks sind ja immer etwas platt. Fast jeder Held hat was gegen die. Und gegen Frauen... naja für Andergast durchaus passend aber sonst eher der Erziehung der jeweiligen Spieler zuzuschreiben. Auch Vorurteile gegen Magie ist reichlich abgenutzt. Mit eurem Gardisten habt ihr jemanden, der Vorurteile gegen Phexische Tugenden hat. Das kann grade zwischen Frumold und ihm interessant werden


Zweimühlener Premium - Das Kaiser der Biere

zuletzt bearbeitet 21.03.2011 19:58 | nach oben springen

#5

RE: Die zwölf Tugenden der Ritterschaft

in Spieler und Helden 31.03.2011 12:53
von amel • Krieger | 68 Beiträge

Ich habe mir inzwischen mal etwas Gedanken gemacht, wie ich den Guten denn nun spielen will.

Zu den Tugenden selbst: Die haben schon bei König Artus nicht funktioniert, wenn man bedenkt, dass die Saga hauptsächlich aus Dramen besteht (immerhin mit Ehebruch, Verrat, Mord und Krieg), die entstanden sind, weil sich die Ritter nicht an ihre eigenen Regeln gehalten haben.

Dementsprechend würde ich Ulfried gern folgendermaßen (versuchen zu) spielen: Er geht naiv in die Welt hinaus, den Kopf voller Ehre, Tugenden und großen Heldentaten. Wie immer in Rollenspielabenteuern wird er sehr bald feststellen, wie stark die Tugenden einschränken und wie realitätsfern sie sind (das ist meine Meinung als Spieler, die ich gern in die Figur einfließen lassen würde). Zu diesem Zeitpunkt wird er beginnen, die Tugenden anzuzweifeln, neu auszulegen oder in klassischer jugendlicher Ganz-oder-gar-nicht-Philosophie grundheraus abzulehnen. Wahrscheinlich beginnt er damit, die Regeln nur noch wortwörtlich auszulegen, also z. B. die Barmherzigkeit nicht mehr auf Frauen anwenden, die eine Waffe führen, oder alte Männer, die zwar gebrechlich sind, aber das Sagen im Dorf haben, oder er beginnt damit, dass er die Regeln nur noch dann anwendet, wenn andere Adlige in der Nähe sind, die ihn dabei beobachten. Nicht-Menschen wird er wahrscheinlich ziemlich schnell davon ausnehmen (Orks, die Mörder seiner Eltern, vom ersten Tag an).

Zu einem passenden Zeitpunkt würde ich den Nachteil entsprechend wegkaufen.

Da wir normale fertige Abenteuer spielen, halte ich die rondrischen Regeln auf Dauer für nicht praktikabel. Da ich ja zumindest offiziell der Chef der Gruppe bin, müsste ich dauernd irgendwen zurechtweisen bzw. der Gruppe einfach generell auf die Nerven gehen. Ich fände es zum Beispiel ziemlich ätzend, wenn ich unserem Gaukler die ganze Zeit verbieten müsste, seine phexschen Fähigkeiten einzusetzen (oder Strafe androhen, wenn er es getan hat). Das ist meiner Meinung nach kein interessanter Konflikt, sondern nur Nerverei - auch für Stephan. Wenn ich aber beispielsweise anfange, die Regeln wörtlich auszulegen, könnte ich ihn einfach machen lassen. Es geht ja um meine Person, *ich* darf so etwas nicht tun, aber nirgendwo steht, dass ich einen Freund daran hindern muss (zumindest nicht wörtlich).

Was meint ihr? Ich finde, das wäre ein guter Weg.

Ach ja, der Bogen: Ich kann auch ohne Bogen leben :-)


zuletzt bearbeitet 31.03.2011 17:56 | nach oben springen

#6

RE: Die zwölf Tugenden der Ritterschaft

in Spieler und Helden 31.03.2011 19:22
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Das trifft im Grunde genau das, was ich mir zu dem Charakter vorgestellt habe. Zunächst mal sind alles junge idealisten, aber die Wirklichkeit sieht anders aus, grade wenn man das Wohl seiner Heimat im Kopf hat und dringend so viel Geld benötigt.

Was die Bogengeschichte angeht: Ich wollte da gar nicht so sehr drauf rumreiten. Ich habe aber extra die Fähigkeiten der Gruppe so ausgelegt, dass jeder den Anderen braucht und wollte gern verhindern, dass es wieder zu Helden führt bei denen jeder alles kann. So soll es auch für alle Spieler interessant bleiben. Dies war einer der größten Fehler, die wir in den letzten Jahren so gemacht haben, was sich arg auf die Spielmotivation ausgewirkt hat.


Zweimühlener Premium - Das Kaiser der Biere

nach oben springen

#7

RE: Die zwölf Tugenden der Ritterschaft

in Spieler und Helden 31.03.2011 20:59
von amel • Krieger | 68 Beiträge

Spitze, dann sind wir uns ja einig. Also mache ich das so - mal sehen, wie gut ich das dann in der Praxis hinkriege. Wie ich mich kenne, wird es bestimmt Verbesserungspotenzial geben :-)

nach oben springen

#8

Des Ritters stolzes Ross

in Spieler und Helden 18.05.2011 20:34
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Zunächst das Pferd, welches Du schon besessen hattest:

Name: ?
Rasse: Teshkaler
Größe 80 Finger
Gewicht: ca. 600 Stein
INI: 7 + 1W6, PA: 7, LeP: 65, RS: 1
Biss: DK - H, AT 11, TP 1W6
Tritt: DK - N, AT 11, TP 1W6+2
GS: 1,5/11/13, AU 8/6, MR 1/9, GW 8
LO: 11, KO: 20, KK: 27, TK x 6, ZK x 13
Wert: Ca. 55 Dukaten
Vorteile/Nachteile: Eigenwillig, Elegante Erscheinung, Erhöhte Trag- und Zugkraft, Weiche Gänge

Futterbedarf: ca. 16 Stein, ist sehr genügsam, braucht aber Kraftfutter


Nun das neue Pferd, welches ja ein geschultes Streitross ist:

Name: ? 2
Rasse: Teshkaler
Größe 80 Finger
Gewicht: ca. 600 Stein
INI: 7 + 1W6, PA: 7, LeP: 65, RS: 1
Biss: DK - H, AT 12, TP 1W6
Tritt: DK - N, AT 12, TP 1W6+4
GS: 1,5/11/13, AU 8/6, MR 1/9, GW 8
LO: 12, KO: 20, KK: 27, TK x 6, ZK x 13
Wert: Ca. 250 Dukaten
Vorteile/Nachteile: Eigenwillig, Elegante Erscheinung, Erhöhte Trag- und Zugkraft, Weiche Gänge
Sonderfertigkeiten: Lanzengang, Kreisel, Steigen, Corbetto, Stopp, Kehrtwende, Gezielter Biss, Gezielter Tritt, Capriola
Futterbedarf: ca. 16 Stein, ist sehr genügsam, braucht aber Kraftfutter


Zweimühlener Premium - Das Kaiser der Biere

nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Crashdash
Forum Statistiken
Das Forum hat 262 Themen und 1154 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online: