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#1

18.: Das vergessene Tal

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 12.09.2012 09:34
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge




Mengbilla, die selbsternannte Perle des Südens... Endlich haben die Helden den Süden erreicht. Nach einer mehr oder weniger schweren überfahrt, die zumindest Frumold, Silaya und Ulfried nicht wirklich bekommen war, erreichte die Gruppe erstmals Wettergefilde, die so überhaupt nichts mehr mit dem zu tun hatten, was sie kannten. Eine unglaubliche Schwüle und Hitze, die Mittags stets von einem unglaublichen Regensturz unterbrochen wird, nur um die Luft noch feuchter und unerträglicher zu machen. Noch bevor sich die Helden auf die Suche nach ihrem hiesigen Ansprechpartner und Kunden, Magister Vallirius, machen konnten, machten Bogumil und Frumold ihre Bekanntschaft mit den hiesigen Behörden: So muss man in dieser Stadt ein tägliches Bürgergeld von 2 Talern entrichten, zuzüglich Gebühren für das Tragen von Waffen etc., so dass die Helden jeweils 3 Taler am Tag entrichten müssen, falls sie ihre Bürgerrechte behalten wollen. Sonst droht hier der schnelle Absturz in die Sklaverei.
Als diese Hürden genommen waren, erkundigte sich die Gruppe bei der Hafenmeisterei und heuerte dort einige Träger an, welche die Statue in die Stadt zum Haus des Magisters brachten. Dort wurden die Helden von der behüteten Tochter des Magisters empfangen. Dieser handelt eigentlich mit Artefakten und war vor längerer Zeit schon in den Dschungel zu einer Tempelpyramide aufgebrochen. Dort wollte er mit den Eingeborenen Handel treiben, doch seither gilt er als vermisst. Die verzweifelte Tochter bat die Helden um Hilfe. Und da sie auch eine Belohnung von jeweils 30 Dukaten (15 im Voraus) auslobte, sie hübsch und hilflos war und eine echsische Tempelpyramide ja auch Schätze versprach, wofür die Gruppe schließlich gen Süden gereist ist, nahmen die Helden den Auftrag gern an.
Nachdem sie sich alle Informationen des Händlers über den Ort der Pyramide angeeignet hatten und bei einem ausgerechnet nostrischen Händler genügend Ausrüstung für eine Expedition in den Urwald gekauft hatten, mussten sie nur noch den Kapitän des Schiffes überzeugen, die Gruppe in das gesuchte Flussdelta zu bringen, in das der Kaufmann mit seinem Schiff gefahren war. Da der Kapitän von Sollferath ohnehin damit beauftragt war die Helden zu unterstützen, war dies kein Problem.
Nach einigen Tagen fanden die Helden den besagten Fluss und konnten bald am Ufer das aufgelaufene Schiff des Händlers entdecken. Dies war menschenleer, aber durchsucht worden. Es wurde mit Seilen und Enterhaken entweder schnell betreten oder verlassen. Das Ankertau war gekappt und die Beiboote fehlten völlig. Die Geschütze waren noch heil. An der Bordwand steckten einige kurze Pfeile mit seltsamer Befiederung und ein Einbaum lag gesunken im Wasser. Auch wenn sich die Helden keinen genauen Reim darauf machen konnten was hier geschehen war, so vermuteten sie den Händler doch im Dschungel, vielleicht in einem Eingeborenendorf gefangen. Es würde also nichts anderes bleiben, als diesen fremden tödlichen Wald zu betreten...


Zweimühlener Premium - Das Kaiser der Biere

zuletzt bearbeitet 12.09.2012 09:38 | nach oben springen
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#2

RE: 18.: Das vergessene Tal

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 25.09.2012 00:40
von Lars • Kundschafter | 42 Beiträge

Da Uflried und Silaya sich inzwischen auf dem ruhigen Fluß von ihrer schweren Seekrankheit erholt hatten, beschlossen sie - nach reichlicher Diskussion, ob man gehen sollte und was man wenn mitnehmen müsse - den wagen Anzeichen eines Weges am Ufer zu folgen. Bogumil verzog sich mit Bauchgrimmen unter Deck, vielleicht hatte er etwas schlechtes gegessen oder ihm schlugen die Geschichten der Matrosen über riesige Rattenschwärme die es im Dschungel angeblich geben sollte auf den Magen.
So ließen sich Ulfried und Frumhold von der lieblichen Silaya ans Ufer rudern. Der Kapitän sollte jeden Tag zur Mittagszeit hier auf sie warten und ansonsten aufs offene Meer segeln um den kriegerischen Einheimischen nicht in die Hände zu fallen.
Frohen Mutes schlugen die Drei den Weg ein, der sich nur noch vor Silayas Augen abzeichnete. Nach einiger Zeit stießen die Helden auf 8 stark verweste Leichen, deren Köpfe gänzlich fehlten. Den Resten der Kleidung nach dürfte es sich hierbei um den Kapitän der Lehana II und einen Teil seiner Mannschaft gehandelt haben.
Nach einem anstrengenden Tagesmarsch inmitten von Hitze, Feuchtigkeit, Werden und Vergehen. Gebeutelt von heftigen Regengüssen und immerfort schwirrenden Moskitos richteten sich die Helden für die Nacht ein. Frumhold spannte seine mitgebrachte Hängematte zwischen zwei Bäume und Ulfried beschloß es ihm gleichzutun und improvisierte aus seinem Zelt eine weitere Hängematte. Da ohnehin immer einer Wache halten sollte würden die zwei Schlafplätze wohl ausreichen. Feuer vermieden die Helden um keine Eingeborenen auf sich aufmerksam zu machen und sie wurden von einer Nacht überrascht die so dunkel war wie keine die sie jemals im Norden erlebt hatten. Frumholds nächtliche Begegnung mit einem Panther ließ ihn alle Vorsicht vor den Einheimischen vergessen und er entzündete eine Fackel in der Dunkelheit und vertrieb damit den Räuber. Nach ihrer ersten Nacht in Tsas immergrüner Hölle schlug Ulfried vor zum Schiff zurückzukehren, um sich besser auszustatten. Es überwog jedoch die Meinug, das dies zuviel Zeit in Anspruch nähme. Silaya begab sich dann auf die Jagd und fing Silaya ein hasengroßes Nagetier mit einer Falle, welches Sie über einem Feuer briet, während sie aus Ulfrieds Zeltplane zwei weitere Hängematten schneiderte.
Nach diesem oppulenten Mahl zog die Gruppe weiter bis sie an einen ca. 5 Schritt breiten Flußlauf kam. Frumhold faßte den aberwitzigen Entschluß den Fluß zu überqueren indem er von Baumkrone zu Baumkrone sprang. Leider rutschte er in 15 Schritt Höhe von dem glitschigen Baum ab und fiel - den Göttern sei dank - in den Morast in der Nähe des Ufers, von wo aus er dann mit schnellen Schritten ans andere Ufer preschte. Dort fiel ihm auf das etwas in dem Wasser Silbertalergroße Löcher in seine Stiefel gebissen hatte.
Ulfried und Silaya überquerte den Fluß anschließend - mit einem gespannten Seil gesichert - auf einem glitschigen, maroden Baumstamm. Am jenseitigen Ufer fanden die drei Helden einen etwas besseren Trampelpfad und rochen den Rauch eines schwelenden Feuers...


Das Licht glaubt es wäre schneller als alles andere, aber egal wie schnell es sich bewegt, die Dunkelheit ist immer schon vorher da und erwartet das Licht bereits. --Terry Pratchett

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#3

RE: 18.: Das vergessene Tal

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 03.10.2012 16:01
von Lars • Kundschafter | 42 Beiträge

Vom Trampelpfad aus entdeckten die Helden eine größere Lichtung in der Nähe, da sie ein Dorf und darin einen Hinterhalt vermuteten, beschlossen sie - nach ausführlicher Diskussion - Silaya vor zu schicken, während der Rest in sicherer Entfernung abzuwarten wollte, was passieren würde.
Silaya bot sich ein Bild des Grauens: Das Dorf war menschenleer, die Hütten der Einheimischen waren angezündet worden und schwelten noch ein wenig in der allgegenwärtigen unerträglichen Feuchtigkeit. Auf den zweiten Blick entdeckte sie die Leichen von Frauen und Kindern in der Asche. Einige der Toten wiesen Folterspuren auf, aber alle wurden von scharfen Klingenwaffen getötet. Auch die später nachfolgenden Ulfried und Frumhold waren entsetzt. Frumhold beschloß ein paar Blumen zu Ehren der Opfer zu sammeln, um eventuelle Überlebende gütlich zu stimmen und suchte in der Nähe des Dorfes danach. Leider übersah er im Dickicht am Boden eine kleine giftgrüne Schlange, die ihm in die Hand biss. Silayas kundige Untersuchung auf Gift und die folgende Behandlung konnten die Ausbreitung des Giftes zwar verlangsamen, aber nicht stoppen. Die Gruppe erinnerte sich dann an ein magisches Eichenblatt, das sie mal geschenkt bekamen, welches Verletzungen heilen und sogar auch leichte Gifte neutralisieren konnte. Flux kochten sie einen Tee und flößten ihn Frumhold ein. Ulfried flocht dann noch ein gebroches Rad und Frumhold legte die Blumen daneben ab.
Die Helden zogen weiter und nach kurzer Zeit weitete sich der beklemmend enge Dschungelpfad und machte einer weiten Grassteppe Platz. Ihr Nachtlager richteten die Helden auf freier Pläne ein - sie mähten ein Stück des hohen Grases und legten eine Feuergrube an. Silaya übernahm die erste Wache und wurde ein Weilchen nach Einbruch der Dunkelheit auf ein leises Knacken aufmerksam. Ein hastig gewirkter FlimFlam schälte sechs ca. 1,4 Schritt große, lediglich mit einem Penisrohr bekleidete, Männer aus der Dunkelheit. Mit knapper Not entkam Silaya einem aus einem Blasrohr geschossenen Pfeil, ein zweiter verletzte Sie jedoch leicht am Hals. Auch Ulfried und der noch angeschlagene Frumhold sprangen auf und ein wüster Kampf entbrannte, aus welchem die Helden siegreich hervorgingen. Silaya bemerkte jedoch die Auswirkungen eines recht starken Giftes das sich in ihr ausbreitete. Fieberhaft durchsuchten die Helden die Gefallenen nach einem Antidot und fanden im Penisrohr eines der Toten ein kleiner Gefäß. Widerwillig schluckte Silaya den grünlich trüben Inhalt - nicht wissend, ob es sich um das Gift oder das Gegengift handelte. Die Anspannung ließ nach als Silaya eine Linderung verspürte und so begaben sich die Helden wieder zu Ruhe und leckten ihre Wunden...


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#4

RE: 18.: Das vergessene Tal

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 25.10.2012 10:38
von Lars • Kundschafter | 42 Beiträge

Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht machten sich Frumhold, Ulfried und Bogumil wieder auf den Weg den Magister zu suchen. Gegen Mittag erspähten sie einen Fels der dem auf ihrer Karte ähnlich sah, doch ein hohles Klappern im hohen Gras ließ sie vorsichtig werden. Frumhold schlich zu dem Fels und erkletterte ihn. Von seinem erhöhten Aussichtspunkt konnte er eine Herde Großer Schröter weiden sehen. Ferner erkannte er eine Stelle im Waldrand, die irgendwie merkwürdig aussah. Die Gruppe beschloß dorthin zu schleichen um die Schröter nicht aufzuschrecken. Die Anomalie am Waldrand entpuppte sich als Schneise die mit brutaler Gewalt in den Dschungel geschlagen worden war und welche bis zum Fuße der 800 Schritt fast senkrecht in die Höhe ragende Felswand führte.
Die Helden beschlossen dem Trampelpfad am Fuße der Wand nach Süden zu folgen und fanden bald eine kaputte Leiter im Dickicht liegen. Nach gründlicher Untersuchung der Umgebung fanden sie auch einen Höhleneingang der in rund 8 Schritt Höhe in die Felswand führte. Sie flickten die Leiter notdürftig und erkundeten die Höhle, welche leider nur ein immer enger werdender Spalt war. Der Abstieg gebärdete sich dann recht schwierig, da die Leiter klappriger als gedacht war.
Nach ungefähr 3 Stunden fanden Sie einen weiteren Höhleneingang, diesmal in 5 Schritt Höhe und ohne Leiter. Frumhold kletterte vor und ließ ein Seil herab, das er aber leider nirgendwo befestigen konnte. Ulfried versuchte dann das Seil zu erklimmen, welches Frumhold jedoch aus den Händen gerissen wurde. Und so landete Ulfried recht unsanft wieder auf dem Boden. Nach etlichen Versuchen und vielen Stürzen standen die drei dann endlich im Eingang zur Höhle.
Die Höhle führte gut 50 Schritt bergauf in die Felswand. Den Abschluß bildete eine Art Felsendom mit einem Durchmesser von gut 20 Schritt. Eine genauere Untersuchung der Höhle ergab, daß hier Weiße gelagert hatten, die wohl von einer Handvoll Indios angegriffen wurden.
Da der Tag noch etwas Tageslicht bereit hielt wandten sich die Helden schaudernd ab und beschlossen dem Pfad weiter nach Süden zu folgen. Im letzten Licht der Sonne fanden sie ein kleines sehr enges Tal in der Felswand, wo einige Bäume wuchsen und legten sich dort gleich mit den einheimischen Affen an. Dabei erspähten Sie allerdings auch noch zwei weitere recht wackelig aussehende Leitern, die zu einem Höhleneingang in schwindelerregender Höhe führten...


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#5

RE: 18.: Das vergessene Tal

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 29.10.2012 17:34
von Lars • Kundschafter | 42 Beiträge

Da sich die Dunkelheit schon über den Dschungel legte beschlossen die Helden den Affen erst einmal das Feld zu überlassen und suchten sich einen anderen Lagerplatz, wo sie Pläne gegen ihre bepelzten Gegner schmiedeten. Frumhold ersonn einen besonderst heimtükischen Plan, den die Helden dann am nächsten Morgen umsetzten. Sie sammelten lecker aussehende Früchte von den Bäumen des Waldes und Frumhold versetzte sie viel Salz, damit die Affen durstig werden und ihre Bäume verlassen um zu saufen. Die Früchte versteckte er dann so offensichtlich in der Nähe der Affen, das ihre Neugier geweckt war. Der Plan ging auf und schon kurze Zeit später trollten sich die Affen um Wasser zu finden.
Daraufhin machten die Helden sich daran die feuchten, provisorisch aus Bambus und Stricken zusammengeknoteten Leitern zu erklimmen. Frumhold - Ingolinde - der Fantastische voran gefolgt von Bogumil der auf dem ersten Absatz in rund 10 Schritt Höhe von einer Höhenangstattacke nahezu paralysiert wurde. Frumhold der inzwischen schon auf dem 2. Absatz war und Ulfried versuchten Bogumil gut zuzureden und schafften es auch das er, mit einem Seil das Frumhold hielt, gesichert versuchte weiterzuklettern. Zusätzlich sicherte Bogumil sich noch mit seinem eigenen Stab-zum-Seil-Seil, was eine gute Idee war, da er zitterig wie er war, in 18 Schritt Höhe abrutschte und von der Leiter fiel. Frumhold, überrascht von dem plötzlichen Ruck, verlor den Halt und damit das Sicherungsseil, so das Bogumil nur noch von seinem eigenen Seil gesichert rund 5 Schritt unter der Leiter hing. Um nicht weiter abzustürzen ließ Bogumil unter sich eine horizontale Wand erscheinen. Von dieser Plattform aus mit tatkräftiger Hilfe seiner beiden Kameraden schaffte Bogumil dann endlich den zweiten Teil des Aufstiegs.
Vom zweiten Absatz gelange die Gruppe in eine kleine Höhle die sich meilenweit in die Felswand erstreckte. Die Helden dachten schon umkehren zu müssen, als sie endlich ein schwaches Licht ausmachten, daß sie zum Ausgang der Höhle führten. Dort fanden sie einen recht steilen schlammigen Abhang mit vereinzelten Mammuthbäumen vor. Die Helden bauten sich improvosierte Schlitten aus Baumrinde und rutschten den Abhang herunter, nur um am Ende unliebsame Bekanntschaft mit einem See zu machen. Frumhold verlor unterwegs leider die Kontrolle und krachte schmerzhaft gegen einen der Mammuthbäume.
Um sich zu orientieren klettere Frumhold auf einen der Mammuthbäume und er entdeckte das sie sich in einem riesigen Tal befanden und das sich weit im Nordosten eine dünne Rauchfahne in den Himmel zieht. Wieder auf dem Boden schätze Frumhold die Richtung und die Gruppe machte sich auf den Weg. Sie kamen gut voran, bis ein Fluß ihren Weg kreuzte. Die Helden überlegten und bauten dan ein Floß mit dem sie relativ komfortabel auf die andere Seite übersetzen konnte.
Auf ihrem weiten Weg fanden die Helden eine Art zerfallenen und überwucherten Tempel in dem Bogumil eine merkwürdige Holzkiste fand, woraufhin 3 Jaguare wie aus dem Nichts erschienen...


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#6

RE: 18.: Das vergessene Tal

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 07.11.2012 21:19
von Lars • Kundschafter | 42 Beiträge

Ulfried und Frumhold stellten sich dem Kampf mit den drei Jaguaren, während Bogumil versuchte seinen begonnenen Analys auf den Holzwürfel zu beenden. Die Raubtiere setzen den Helden sehr zu und so wurde auch noch Bogumils Hilfe gebraucht um ihrer Herr zu werden.
Merkwürdig war allerdings das sich die Tiere bei ihrem Ableben in eine grünliche Rauchwolke auflösten und verschwanden.
Der Analys brachte eine gänzlich fremdartige, unbekannte Magie hervor, deren grobe Züge Bogumil an eine Art Bann- oder Beschwörungszauber erinnerten. Nach einer weiteren gründlichen Untersuchung der Ruinen zog die Gruppe weiter in Richtung der dünnen Rauchsäule die sich im Nordosten in den Himmel kräuselte.
Nach einer Weile wurden sie eines halbnackten Mannes gewahr der ein Stück vor ihnen auf einer Lichtung stand und grüßend die Hand erhob. Kaum waren die Helden bei ihm angekommen, da schälten sich ein rundes Dutzend weiterer Waldmenschen mit erhobenen Blasrohren aus dem Dickicht. Doch als sie sahen das die Helden nur grüßend die Hand hoben ließen sie die Blasrohre schnell wieder sinken. Der offensichtliche Anführer plapperte munter drauf los, leider verstanden die Helden kein Wort davon, was den Mann aber nicht weiter zu beunruhigen schien, stattdessen machte er eine einladende Geste und bedeutete den Helden ihm zu folgen. Der freundlichen Einladung folgend oder auch dem Druck der Krieger weichend folgte die Gruppe dem Anführer in ein Dorf, kaum mehr als großes rundes Gebäude aus Holz und Blättern. Eine Hälfte des Gebäudes war überdacht und in kleinere Räume unterteilt, die andere Hälfte war nach oben offen und in ihr brannte ein Kochfeuer – die Quelle der dünnen Rauchfahne.
Der Anführer stellte die Neuankömmlinge einem weiteren Mann vor, den sie aufgrund seines zur Hälfte rasierten und rot angemalten Schädels für einen Schamanen hielten. Der Schamane redete erst auch in einer fremden Sprache auf sie ein, überlegte dann kurz, ging in einen der Räume und holte einen zwar abgerissen, aber gesund aussehenden älteren Weißen. Dieser entpuppte sich als Morton, der Buchhalter des Magisters Falirion, der beim Angriff einer Bestie vom Rest seiner Truppe getrennt und später von den Waldmenschen aufgefunden wurde. Er hatte im letzten Monat, den er bei den Waldmenschen verbrachte ein wenig ihre Sprache gelernt und übersetzte für die Helden. Desweiteren berichtet er von der Expedition seines Herrn dem Magister Falirion und wie entsetzt er darüber war wie sein Herr sich gegenüber den Einheimischen verhielt, sie folterte und tötete.
Der Schamane zeigte den Helden eine Pflanze, die richtig genossen einem Heiltrank alle Ehre macht und heilte so die Helden vollständig.
Danach pickte er sich Bogumil heraus und führte ihn in seine Hütte dort wirkte er ein Ritual und presste seine Stirn an die Bogumils. In Bogumils Gedanken entstanden daraufhin Worte die er erfassen konnte: „Holz hat Macht – Falle für Böses – immer noch mächtig – DU finden wie“. Dann legte er Bogumil eine Hand auf die Schulter und schüttelte bedauernd oder vielleicht auch ein wenig mitleidig den Kopf.
Der grauhaarige Buchhalter Morton konnte den Helden noch erklären wo sein Herr hin wollte und wie die Helden den Weg dorthin finden können. Desweiteren bat er darum das die Helden ihn hier nicht vergessen mögen, wenn sie nach Mengbilla zurückkehren.
Und so machten sich die Helden frisch gestärkt auf den Weg zum unheimlichen Moor (ein Tabu bei den Einheimischen) um den verschollenen Magister Falirion zu finden. Dort angekommen wurden sie bereits nach ein paar Schritten von einem infernalischen Gestank überrascht und ein Tatzelwurm stellte sich den Helden in den Weg. Beherzt ging Ulfried auf ihn los und erschlug ihn mit nur einem einzigen mächtigen Schlag seines Schwertes...


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#7

RE: 18.: Das vergessene Tal

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 18.11.2012 23:21
von Lars • Kundschafter | 42 Beiträge

Wie sich herausstellte war der Tatzelwurm schon alt und hatte noch zahlreiche noch nicht verheilte Wunden von einem Kampf den er vermutlich nur sehr knapp überlebte. Ulfried, besudelt vom heißen Tatzelwurmblut, stank zum gotterbamen. Und nachdem er und Bogumil auch noch in ein Sumpfloch einbrachen und sich grade noch mit Hilfe des magischen Stab-zum-Seil retten konnten, wurde es Bogumil zu viel und er reinigte seinen Herrn mit einem Sapefacta.
Nach einer kurzen Weile fanden die Helden einen völlig mit Flechten, Moos und Wurzeln überwucherten Tempel. Einige Stufen führten zum halb offen stehenden Eingangsportal. Hier wartete schon der zweite Wächter, eine ca. 10 Schritt lange Schlange die sich in Bogumil verbiß und versuchte ihn zu zerquetschen. Einige Wuchtschläge und ein paar Heiltränke später ging es schon die Treppe hinab in den unheiligen Tempel. Nach einigen langweiligen Räumen fanden die Helden eine Halle deren Boden mit einem dreizehnstrahligen Stern geschmückt war. Das Zentrum der Halle bildete eine gut 3 Schritt hohe Echsenstatue. Die Wände waren geschmückt mit einigen Szenen vom Tempelbau und anderen, die große Schlachten der Echsenmenschen darstellten, aber immer mit einer großen Echse mit einem kurzen schwarzen Stab im Vordergrund.
Nur zwei kurze Gänge gingen von hier ab und Bogumil wählte einen und entging nur mit nahezu übermenschlichen Reflexen einer magischen Speerfalle. Am Ende des Ganges fanden die Helden eine Geheimtür, die sie mit vereinten Kräften öffnen konnten. Dahinter befand sich ein pechschwarzer Raum mit 4 Sarkophagen, aus denen sich je ein Echsenkriegerskelett erhob und die Helden angriff. Nach einem kurzen Kampf stiegen Ulfried und Bogumil weiter hinab in den unheiligen Tempel.
Nach einer weiteren Halle, diesmal mit gigantischen Ausmaßen, fanden sie die Wohnkammer des Hohepriesters. Hier fanden die Helden nichts Interessantes, außer einem kleinen versteckten Hebel, dessen Funktion sich ihnen nicht erschloß. Am Ende eines kurzen Gangs in Richtung Norden fanden die Helden eine verschlossene Tür, welche Bogumil mit einem Foramen öffnete. Dort im Allerheiligsten bot sich den Helden ein grauenvolles Bild: eine fast schon mumifizierte Echse hielt einem Mann, der auf einen Altar gefesselt war, einen kurzen schwarzen Stab an die Stirn und entzog ihm damit seine Lebenskraft und übertrug sie auf ihn selbst. Kaum das der Priester sie entdeckt hatte hetzte er den Helden 4 Schattenechsenkrieger auf den Hals und versuchte den Magier mit einem Aerofugo mundtot zu machen. Nach einem heftigen Kampf, der den Helden alles abverlangte, starb der Priester und seine unheilige Seele versuchte das Weite zu suchen. Da erinnerte Bogumil sich an den Holzwürfel und bannte die verdarbte Seele darin.
Ohne Druck durchsuchten die Helden den Rest des Tempels und fanden einen Lagerraum mit schon lange verdorbenen Lebensmitteln und einer kleinen offenstehenden Geheimtür. Hinter der Geheimtür lag die Schatzkammer des Tempels dort fanden die Helden goldene und silberne Münzen, Pokale und Leuchter, sowie 2 Ringe, 3 Ketten, ein Armband und zwei Schwerter. Sie stopften davon so viel wie möglich in ihre Rucksäcke und beschlossen den Fund dem Magister, falls er noch am Leben sein sollte gegenüber nicht zu erwähnen.
In einem Nebengelass des Lagerraumes fanden die Helden noch vier halbverhungerte Männer, darunter auch den Magister Falirion.

Die Gruppe beschloss den Magister und seine Männer zurück nach Mengbilla zu nehmen, wenn er als Gutmachung für seine Greultaten 50 Sklaven freikaufen und in die Freiheit entlassen würde. Ferner drohten die Helden damit seinen Ruf augenblicklich durch die Verbreitung seiner Taten zu zerstören, wenn er nochmal zu einem Verbrechen hinreissen ließe.

Und so brachten die Helden nach einer anstrengenden Rückreise nach Mengbilla Magister Falirion und 5 seiner Bediensteten zurück in die Heimat...


Abenteuerpunkte:

Silaya: 120AP SpE in Wildnisleben, Fährtensuchen, Pflanzenkunde
Bogumil: 330AP SpE in Klettern, Pflanzenkunde, Aerofugo
Frumhold: 360AP SpE in Klettern, Wildnisleben, schwimmen
Ulfried: 400AP SpE in Klettern, Wildnisleben, schwimmen


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