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#1

19.: Entführung im Haifischbecken

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 19.11.2012 23:43
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge




Die Helden kehren aus dem Urwald nach Mengbilla zurück und müssen feststellen, dass dieser Dschungel mindestens genauso gefährlich ist...


Zweimühlener Premium - Das Kaiser der Biere

zuletzt bearbeitet 19.11.2012 23:44 | nach oben springen
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#2

RE: 19.: Entführung im Haifischbecken

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 20.11.2012 12:58
von amel • Krieger | 68 Beiträge

Die Zivilisation begrüßte die Helden mit Lärm und Hitze. Gerade in Mengbilla angelegt, sprach sie ein kleiner Mann an, der sich als Hakim, der Dragoman vorstellte, ehrenwertes Mitglied der Bettlergilde und Führer durch die verworrenen Straßen Mengbillas. Die Helden ließen sich zum Büro führen, wo sie Stadtrechte für ein paar Tage erwerben wollten. Während sie in der langen Schlange vor dem Gebäude warteten, wurde Hakim von zwei Männern bedroht, die ihn vertrieben. Er habe keine Erlaubnis, Stadtführer zu sein, das stehe nur Mitlgiedern der Fernhändlergilde zu (Hakim erzählt später, dass das nicht stimmen würde).

Der neue Führer hieß Abelmir, ein junger Mann mit schmalem Schnurbart, der weit weniger redete als Hakim, aber teurer war. Die Helden erstanden Bürgerrechte für zwei Tage und ließen sich zu einem Badehaus bringen. Darin sahen sie, wie nackte Männer Geschäfte aushandelten, was sogar normal zu sein schien.

Wieder draußen wollten sie sich von Abelmir zu einem Gasthaus bringen lassen. Auf dem Weg dorthin kamen sie an der Altstadt vorbei, einem Labyrinth aus schmalen Gassen und windschiefen Hütten, wo nur Bettler und in Armut lebende Stadtbewohner wohnen. Aus der Altstadt rannte in Panik ein Bettler, drückte Ulfried ein Kästchen in die Hand und verschwand in einer Seitengasse. Ihm auf den Fersen waren drei Stadtwachen. Der Wachmann Kermal hielt an, während die beiden anderen weiter den Bettler verfolgten. Er bezichtigte Ulfried und Bogumil der Beihilfe zum Diebstahl und wollte sie abführen. Auf dem Weg zum Gerichtsgebäude drängelten sich plötzlich viele Bettler um die Gruppe und lenkten Kermal damit ab. Ulfried und Bogumil nutzten das Durcheinander und verschwanden in einer Seitengasse, wo Hakim schon auf sie wartete.

Auf dem Deckel des Kästchens prangte ein Wappen - wie sich später herausstellte, das Wappen der Kurtisanengilde. Darin lag eine vor ca. einem Tag abgetrennte Hand auf Sägespänen mit einem Ring am Finger, der - auch das stellte sich später heraus - das Wappen der Familie von Melchum (Mitglied der Kurtisanengilde) trug. Die Hand könnte einem Elfen gehört haben.

Ulfried und Bogumil brachten die Schatulle zum Chef der Kurtisanengilde. Der höfliche, elegante Mann mittleren Alters war dankbar für die Übergabe und berichtete, dass von der Familie von Melchum bereits drei Kurtisanen entführt wurden. Eine davon ist tot aufgefunden worden, zwei verschwunden. Bei den Verschwundenen ist ein (männlicher) Elf. Er stellte Ulfried, der sich unterhielt während Bogumil einen "Freischuss im Doppelpack" genoss, frei, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen, solange er regelmäßig Bericht erstattete. Da die Ehre Ulfrieds durch die Diebstahlsbezichtigung verletzt wurde, nahm er das Angebot an. Als "Bezahlung" gab es einen Monat Bürger- und Handelsrechte in der Stadt (zwei Briefe wurden mitgegeben) und auf Wunsch noch ein oder zwei Freischüsse.

Auf dem Weg zur Familie von Melchum durchquerten die Helden die Altstadt. In den schmalen Gassen wurden sie von fünf Männern mit kleinen Armbrüsten angegriffen, die plötzlich Bolzen von den Dächern der Hütten aus auf die kleine Gruppe abfeuerten. Nach langem Kampf (Bogumil fühlte sich zwischendurch wie Schaschlik) entkamen zwei der Angreifer über die Dächer und schmalen Gassen. Drei starben.

Anwesend: Ulfried (Swen) und Bogumil (Lars)


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zuletzt bearbeitet 30.11.2012 09:03 | nach oben springen
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#3

RE: 19.: Entführung im Haifischbecken

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 30.11.2012 09:02
von amel • Krieger | 68 Beiträge

Hakim erkannte eine der Leichen. Es war ein Mitglied der Traumbringer-Gilde (Rauschkrauthändler). Die Gilde gehört zu den engen Verbündeten der Bettlergilde, wie Hakim erklärte. Er war sichtlich bewegt, denn er meinte, dass er nun seine Loyalität den Charakteren gegenüber nicht mehr 100%ig garantieren könne: Sollte ihn jemand zwingen, sich entscheiden zu müssen, weiß er nicht, was er tun soll.

Die beiden Helden beschlossen aber, ihm auch weiterhin zu vertrauen und ließen sich zur Heilerin Consuela in der Nähe des Hafens bringen. Sie wurden an zwei wartenden Männern vorbeigeschleust und Consuela - eine ehemals sehr hübsche, dunkle Frau Mitte 40 - behandelte ihre Wunden mit beträchtlichem Geschick. Ulfried spendete eine Dukate für die Leistung. Sie waren schon wieder auf dem Weg nach draußen, als die Tür aufgestoßen wurde, drei Männer in den sauberen Raum stürzten und sich die Papiere der Wartenden zeigen ließen. Ein junger Mann mit zerschmetterter Nase hatte keine Bürgerrechtspapiere dabei, weil er direkt nach Verlassen des Schiffes zusammengeschlagen worden war und sofort Heilung benötigt hatte. Sie verschleppten ihn in die Sklaverei. Ulfrieds vermutete, dass diese Leute ("von der Arschlochgilde") Neuankömmlingen im Hafen auflauerten, damit sie sie anschließend verschleppen konnten. Consuela vermutet das auch, kann es aber nicht beweisen. Die Helden wurden von den Männern wegen ihrer starken Bewaffnung nicht belästigt, mischten sich aber nach den letzten Erfahrungen auch nicht ein.

Bei den Melchums wurden sie sofort zum Familienoberhaupt Firnyan von Melchum gebracht, einem kleinen Mann hohen Alters. Er erkannte die Hand als die seines Mitarbeiters Oiodin, der vor ein paar Tagen verschwand. Im Deckel der Schatulle fanden sie eine Nachricht: Firnyan sollte 500 D in eine blaue Dschunke in die Bootsstadt bringen. Die Bootsstadt ist ein Armenviertel neben dem Hafen, wo viele kleine aneinandergebundene Boote ein eigenes kleines Stadtviertel bilden. Bogumil legte das Geld in das Boot und versteckte sich auf dem Dach einer nahen Hütte. Ulfried lag auf dem Dach eines der Hausboote in unmittelbarer Nähe auf Lauer.

Ein kräftiger junger Mann schnappte sich das Geld und rannte über die Boote in Richtung Wasser davon. Als er seine Verfolger bemerkte, trank er ein kleines Fläschchen, das er aus seiner Jacke zog, und sprang zwischen den Booten ins Wasser. Die Helden sprangen hinterher. Sie holten ihn ein, weil ihn der Goldsack behinderte und ein Kampf unter Wasser entbrannte. Der Trank ermöglichte dem Mann offenbar unter Wasser zu atmen. Den Helden gelang es, ihn zu töten, entkamen allerdings einem durch das Blut angelockten Hai nur knapp. Er verletzte Ulfried leicht, dennoch gelang es ihnen, die Leiche und das Gold aus dem von aufgewühltem Schlamm und Blutwolken verdunkelten Wasser zu bergen.

Wieder auf dem Trockenen wirkte Bogumil einen Zauber, um mit der frischen Leiche zu sprechen.

Anwesend: Ulfried (Swen) und Bogumil (Lars)


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#4

RE: 19.: Entführung im Haifischbecken

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 05.12.2012 16:50
von amel • Krieger | 68 Beiträge

Während sintflutartiger Regenfälle befrage Bogumil den Geist des Toten. Dieser berichtete drei Dinge: 1. Er ist nur ein Laufbursche, der von den Hintergründen der Entführung und den Leuten, die sie machen, keine Ahnung hat. 2. Er wollte sich am nächsten Tag eine Stunde nach Sonnenaufgang in der Dampfsaune des Badehauses mit einem Mann treffen, um ihm zu sagen, wo er das Geld versteckt hat. Er kennt den Namen des Mannes nicht. 3. Adira, die Lieblingskonkubine von Iskander von Winhall, soll just in diesem Augenblick entführt werden.

Die SC rennen durch den Regen und erreichen Iskanders Haus kurz nachdem die Entführer mit der jungen Frau fort sind. Sie verfolgen ihre Spuren nach Süden und auf die Insel der Träume, wo sie das Versteck der Verbrecher vermuten, da diese ja höchstwahrscheinlich zur Traumbringergilde gehören. Die Spuren führen in ein Rauchhaus. Nachdem Frumold den leeren ersten Stock des Hauses untersucht hatte, ließen sich die drei Helden an einem Tisch im Gasthaus nieder und bestellten Tabak für die Wasserpfeife. Bogumil beschwor zwei Mindergeister als Ablenkung. Im entstehenden Chaos wollten die drei den Keller des Hauses durch eine Falltür hinter dem Tresen betreten, auf der ein Fass stand. Die Aktion flog auf, als es Ulfried nicht gelang die junge Schankmagd niederzuschlagen und ein Kampf entbrannte. Nachdem Bogumil die Schankmagd und den Besitzer des Rauchhauses mit einem Zauber fast zu Tode ängstigte, sprangen alle drei in den Keller und versperrten die Falltür hinter sich.

Anwesend: Ulfried (Swen), Frumold (Stephan) und Bogumil (Lars)


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#5

RE: 19.: Entführung im Haifischbecken

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 07.12.2012 09:14
von amel • Krieger | 68 Beiträge

Es gibt einen kleinen inoffiziellen DSA-Download mit, wie sie es so schön nennen, One-Sheet-Spielhilfen. Eine Seite davon ist über Luft- und Unterwasserkampf. Da es gut passt, hier der Link: http://webzine.nandurion.de/2012/12/05/seitenweise/


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#6

RE: 19.: Entführung im Haifischbecken

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 02.01.2013 14:00
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Die Helden befanden sich im Keller unter der Rauchhöhle und hatten zwei Türen zur Auswahl. Ich hatte festgelegt, dass sie beide durch kurze Gänge in die Keller der Nachbarhäuser führten, die beide wichtige Verwaltungsgebäude für die Traumbringergilde waren. Sie nahmen die richtige und gelangen schnell in den Keller, in dem die entführten Kurtisanen gefangen waren. Schon nachdem sie nur eine Tür in die richtige Richtung geöffnet hatten, hörten sie das Gezeter von Adira, die Schimpfwörter herausschrie, die ihnen die Schamesröte ins Gesicht trieb. Sie öffneten den Gefängnisraum mithilfe eines Zaubers und befreiten die Gefangenen genau in dem Augenblick, als von oben die ersten Kämpfer kamen, die von dem vertriebenen Rauchhöhlenbesitzer gewarnt worden waren. Die Helden nahmen die Gefangenen mit sich, flohen aus dem Keller und verbarrikadierten die Tür hinter sich.

Anstatt zurück in die Rauchhöhle zu rennen, in der sie weitere Kämpfer der Traumbringergilde vermuteten, verließen sie den Keller durch die andere Tür, erreichten unbehelligt den Keller des anderen Nachbargebäudes und nahmen die Treppe ins Erdgeschoss. Auch dorthin waren ein paar Kämpfer unterwegs, doch da es nur drei waren, konnten sie schnell überwältigt werden und die Helden flohen von der Insel der Träume. Als sie die Brücke zum Festland überquerten, ließen die Verfolger von ihnen ab. Im Hauptquartier der Kurtisanengilde angekommen, gaben sie die Geiseln wohlbehalten ab.

Anwesend: Ulfried (Swente), Bogumil, Frumold.

AP: ca. 350


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