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#1

26.: Für die Ehre von Eichingen

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 26.11.2013 12:51
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge




Die Helden überquerten den Greifenpass und machten in Angbar halt, um die Ereignisse und die Dämonensichtung in Tannfurt dem Orden der Rohalswächter zu melden. Als sie dort warteten, bemerkte ein Artefaktanalytiker, dass die Klinge Ulfrieds, die er aus dem Süden hatte, offenbar Anteile von Eternium enthielt, einem der seltensten magischen Metalle. Schnell war das Interesse über einen Erwerb der Klinge durch den Orden geweckt, da diese daraus mächtige Artefakte zur Aufbewahrung von Dämonen machen wollten. Der Ordensvorsteher kümmerte sich zum einen sofort darum, dass eine Eingreiftruppe nach Tannfurt entsandt wurde, zum anderen bot der den Helden nach einigen Verhandlungen schließlich 3750 Dukaten und einen magischen Waffenbalsam, mit dem Ulfried sein zweites Schwert "Keyserthreu" behandeln konnte. Die Helden willigten ein, da der Orden auch zu bedenken gab, wie gefährlich die Klinge wäre, wenn ein Dämon davon Besitz ergreifen würde.

Da die Gruppe nun plötzlich in der Situation stand, dass ihr Problem vollends gelöst war, entschlossen sie sich, zunächst nicht weiter nach Gareth zu reisen, sondern die Heimat aufzusuchen, um Onkel Zornbold alles zu berichten. Sie hörten, dass es zu Annäherungen zwischen König Efferdan und der Nostrischen Königin gekommen ist und ein Frieden nun möglich scheint. Den Traditionalisten dürfte dies kaum gefallen.

Fast angekommen, wurde die Gruppe aber von einer Patrouille angegriffen, welche das Wappen von Eichingen trug. Einer der Söldner kam mit dem Leben davon und die Helden erfuhren, dass auf den Kopf Ulfrieds und des Rests eine Belohnung ausgesetzt wurde, von dem neuen "Landgrafen Zornbold von Birkenhain" persöhnlich.

Verwirrt überlegte die Gruppe, wie klug es wäre, direkt nach Eichingen zu gehen. Auch ein Besuch des befreundeten Alian von Sichelingen wurde zunächst erwogen. Schließlich verwandelte sich Bogumil in einen Falken und wagte den Rundflug. Er musste mit Entsetzen sehen, wie das einst schöne Dorf völlig herunter gekommen war. Ein großes Heerlager befand sich dort und offenbar schufteten Bürger in der alten Eisenmine.

Auf seinem Rückweg wurde Bogumil fast von einem Pfeil getroffen. Er entdeckte unter sich ein kleines Lager im Wald. Eventuelle Freischärler vermutend, schlich sich Frumold mit einer Botschaft um einen Stein gewickelt an das Lager an. Als es unter ihm knackte, warf er schnell den Stein und wollte sich grade umwenden, als er auf die Spitze eines Bogens blickte. Eine verhüllte Person hielt ihn in Schach, doch die machte plötzlich große Augen. Sie nahm die Maske ab und fragte verdutzt: "Frumold, Du bist hier?" Es war die alte Gefährtin Silaya...


Anwesend waren: Bogumil, Frumold, Ulfried


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zuletzt bearbeitet 26.11.2013 12:55 | nach oben springen

#2

RE: 26.: Für die Ehre von Eichingen

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 05.12.2013 14:33
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Nach der ersten Überraschung holte Frumold den Rest der Gruppe. Silaya berichtete, was ihr in der Zwischenzeit widerfahren war:

Nachdem sie die Gruppe verlassen hatte, zog sie einige Jahre durch Aventurien. Irgendwann zog es sie gen Heimat. Einmal, um nach ihrer Familie zu schauen, aber auch um zu sehen, ob die anderen ihr Ziel inzwischen erreicht hatten.

Als sie Eichingen erreichte, musste sie feststellen, dass sich alles geändert hatte. Von Ulfried und den anderen war keine Spur zu finden. Sein Onkel Zornbold von Birkenhain hatte jedoch über Jahre als Raubritter geherrscht, die Gegend terrorisiert und die Menschen ausgebeutet. Er schraubte die Steuern immer weiter rauf und stürzte die Leute in die Armut, bis sie schließlich ihre Freiheit verloren und er sie eher wie Sklaven anstatt als Leibeigene hielt. Er nahm die alte Eisenmine wieder in Betrieb und ließ dort die Leute schuften. Auch die Wälder ließ er abholzen. Ein verzweifelter Aufstand der Dorfgemeinde unter der Führung von dem ebenfalls heim gekehrten Arnbold wurde brutal niedergeschlagen. Arnbold wurde öffentlich hingerichtet, sein aufgespießter Schädel „ziert“ noch immer den Dorfplatz. Aus dem einst schönen Dorf wurde ein schlammiger Flecken. Zornbold scharrte Verbündete um sich, darunter auch alte Feinde der Gruppe wie den Ritter Falk von Mirdinshöh (Puppenspiel), Baron Tishdan von Birnau (Schlachtfest) und die Magierin Mireia Morgentau (ein Hauch von Schmerz). Dazu kamen etliche Söldner, Räuberbanden und andere Halsabschneider. Die umliegenden Barone und Ritter konnten sich nur durch Schutzgeldzahlungen absichern.

Als Silaya nach Eichingen kam, wurde sie prompt gefangen genommen und von Zornbold und seinen Leuten verhört. Es schien sie brennend zu interessieren, was die Wildhüterin über Ulfried sagen konnte. Nach und nach kam ihr die Vermutung, dass alles, von der Verschuldung des Dorfes, bis zu eurer Reise und der Machtübernahme Zornbolds durch ihn von langer Hand geplant war. Er ging anscheinend nicht davon aus, dass der verwöhnte Junge der Ulfried damals war jemals lebend oder erfolgreich zurückkehren könnte. Die Vermutung kam deshalb in ihr auf, weil sie Gerede hörte, dass sich Zornbold selbst hinter den Krediten an Ulfrieds Eltern verbarg und die „Kaufleute“ nur als Strohmänner auftreten ließ.

Wie sie ebenfalls gehört hatte, war ein politischer Wandel im Land am Gange. Nachdem sowohl Andergast als auch Nostria durch einige Krisen gelaufen waren, näherte sich König Efferdan anscheinend der Nostrischen Königin an und es schien, als ob es tatsächlich bald einen dauerhaften Frieden geben könnte. Doch viele Traditionalisten waren dagegen und wollten den Emporkömmling aus Horasia am liebsten absetzen. Dazu gehörte anscheinend auch Ulfrieds Onkel. Silaya konnte öfter beobachten, wie Prinz Wendelmyr von Andergast auf der Burg zu Besuch war. Sie nahm an, dass Onkel Zornbold in einen geplanten Staatstreich verwickelt ist und darum nun immer mehr Truppen sammelt, Geld auspresst und Rohstoffe roden lässt, nämlich mit dem Ziel, Andergast anzugreifen.

Ihr gelang schließlich die Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion konnte sie einen Teil der Dorfbewohner befreien und mit ihnen in die Wälder fliehen. Dort hat sie ein Lager in einer verborgenen Waldschlucht eingerichtet und hält die Menschen seither am Leben, immer in der Hoffnung, auch die anderen, darunter auch ihren Vater befreien zu können. Die Versorgungslage konnte sie durch einige Freischärlerangriffe und Raubüberfälle auf Trosswagen die nach Eichingen zogen verbessern. Aber die Gefahr entdeckt zu werden droht seither stets.

Auch die anderen erzählten von ihren Abenteuern. Schließlich beschloss die Gruppe, dass ein Vorgehen gegen Zornbold nur mit Verbündeten möglich ist. Zwar konnten sich die Helden vorstellen, durchaus in die Burg einzudringen und Zornbold zu besiegen, aber dann stünde draußen immer noch ein Heer das bereit ist, gen Andergast zu marschieren. Also muss auch diese Revolutionsarmee beschäftigt und aufgerieben werden. Als Verbündete kommen zum einen der „Nachbarritter“ in Frage, dazu noch einige andere menschliche und auch fantastische Freunde, welche die Helden grade in der Anfangszeit ihrer Abenteuer in dieser Gegend gewonnen haben. Als erstes Ziel wurde die Burg des Nachbarn Alian von Sichelingen angesteuert, der Rest der Freischärler sollte sich zunächst im Wald weiter versteckt halten.
Bei Alian begegnete die Gruppe abermals einigen Söldnern, die offenbar einen Patrouillenposten hier hatten und somit Alian, der sich der Bewegung nicht anschloss zu beobachten – natürlich hinter dem Mantel des Schutzes für das Schutzgeld, dass er zu zahlen gezwungen wurde. Die Helden rieben die Söldner auf, ehe Alian und sein Bruder überhaupt unten waren. Schnell wurden die Leichen versteckt und die Helden berichteten dem Ritter von allem. Schnell war dieser bereit, sich ihrer Widerstandsbewegung anzuschließen und bot hier eine Basis. Von hier aus trennte sich die Gruppe: Ulfried und Frumold reisten gen Andergast, um dort den König zu warnen und um die Hilfe der Druiden und ihrer Waldschrate zu erbeten, die nahe Andergast lebten und welche die Helden zu Hütern des Waldes machten. Bogumil und Silaya wollten in Richtung Nostria aufbrechen, um von dort verschiedene Hilfen zu holen. Bogumil beschwor also einen elementaren Meister, der die beiden als Wirbelsturm nach Salzasiel brachte, jenem kleinen Dorf, in dem die Helden einer Nixe und dem Einhorn Amreddin halfen. Dieser sollte der erste Bündnispartner sein. Danach wollten sie via Salza den Hauptmann Nietendehler finden und über den Weg nach Andergast zurückkehren. Denn in den dortigen Wäldern warteten auch noch Verbündete.
Frumold und Ulfried konnten den Sumen der südlichen Andergaster Wälder finden. Nachdem Ulfried sich bereit erklärte, ebenfalls ein Hüter des Waldes zu werden (und nachdem Frumold berichtet hatte, wie Zornbolds Tross die Wälder um Eichingen kahl schlug) waren sie bereit, den Helden zur Seite zu stehen.

Die ersten Bündnispartner waren also:

- Alian von Sichelingen und seine Untertanen

- Der Sume von Andergast nebst einem Dutzend Waldschraten


Anwesend waren: Ulfried, Frumold, Silaya, Bogumil


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#3

RE: 26.: Für die Ehre von Eichingen

in Auf Aves' Spuren - die Abenteuer 05.12.2013 14:34
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Innerhalb kürzester Zeit brachte der elementare Meister Bogumil und Silaya an die nostrische Küste, wobei die beiden gehörig durchgeschüttelt und gepustet wurden. Er spuckte die Helden direkt auf dem Dorfplatz von Salzasiel wieder aus. Schnell strömten die Dörfler herbei, darunter auch der neue Hüter des Deiches, der den Helden noch als aufbrausender liebeskranker Jüngling in Erinnerung war. Nun war er ein verantwortungsbewusster Anführer für das Dorf und auch wenn die Helden damals seine Liebe zu der Nixe Miriana vereitelt hatten, hieß er die Gruppe freundlich willkommen und auch der Rest des Dorfes freute sich, die Helden wieder zu sehen.
In der Dorfkneipe berichteten die Helden von ihrer Lage und mit jedem Grog mehr wurde die Hilfsbereitschaft größer. Schließlich erklärten sich die Dörfler bereit, eine kleine Landwehreinheit zu stellen und mitzukommen. Auch wollten sie Hauptmann Nietendehler, der regelmäßig durch den Ort kam, den Hilferuf der Helden zu übermitteln. Die Helden jedoch hatten auch ein anderes Ziel: Das Einhorn Amreddhin um Hilfe rufen. In der Nacht gingen beide an den Strand und versuchten, das Einhorn mit dem Alicorn zu rufen. Stattdessen empfingen sie ein Gefühl von Panik. Bogumil konnte sogar die Richtung der Panik erfassen und sie stürmten los. Eben an jenem Turm, an dem sich damals der Kampf gegen den Magier entschied und an dem sich das Einhorn zu jeder neuen Flut mit der Nixe traf hatten sich einige Strandpiraten eingenistet, die nun versuchten, das Einhorn zu fangen. Auch ein Magiebegabter war darunter, Silaya konnte der Flammenlanze nur knapp ausweichen. Beide Helden deckten die Piraten mit Pfeilen ein und konnten sie so bezwingen, ehe sie näher heran waren. Das Einhorn war befreit und erklärte sich bereit, den Helden beizustehen. Die Nixe hingegen wollte im Namen der Helden an den Hof des Flussvaters reisen und von dort Beistand erbitten.
Am nächsten Morgen gingen die Helden nach Salza. Mit besonderem Hinblick auf die Handelsmöglichkeiten der Stadt Salza, wenn tatsächlich ein Staatsstreich stattfinden sollte, konnten sie Graf Albio überzeugen, ein Banner Fußkämpfer bereit zu stellen. Im Thorwalschen Kontor wurde eine Nachricht an die Sturmtzrotzer – Otta entsandt (den Nordmännern wurden die Hinterlassenschaften der Söldner als Beute versprochen). Der Raubzug der Hetfrau ins Mittelreich war offenbar erfolgreich, wie man aus dem Kontor erfahren konnte. Der nächste Ansprechpartner war der Waldschrat Gnrrrk, der in der Schuld der Helden stand. Auch er war sofort bereit, mitzukommen. Grade auch, weil die Söldner die Wälder in Eichingen abholzten.
In Salza sollten sich die Kräfte aus dieser Richtung sammeln und dann gemeinsam gen Andergast ziehen. Die Helden machten sich jedoch schnell wieder auf den Weg, um auf dem Weg nach Hoheneych noch der Ogerin Umbrabra einen Besuch abzustatten. Sie zu finden war nicht schwer und Umbrabra erinnerte sich noch gut an die Hilfe der Helden. Sie selbst konnte als Hüterin des Waldes zwar nicht mitkommen, doch sie gab den Helden eine Horde von 35 Stinkmardern an die Seite, die Silaya mittels einer magischen Pfeife kontrollieren konnte. Die beiden setzten den Weg nach Hoheneych fort.

Als weitere Bündnispartner waren somit gewonnen:
- Amreddhin das Einhorn
- 15 Mann Landwehr aus Salzasiel
- 1 Banner nostrische Soldaten unter Hauptmann Nietendehler
- 1 Banner Fußsoldaten aus Salza
- Gnrrrk der Waldschrat
- Eine Otta Sturmtrotzer – Thorwaler
- Die 12 Krebsritter des Flussvaters
- 35 Stinkmarder



Anwesend waren: Silaya und Bogumil


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