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Folge 3: Kleiner Finger, ganze Hand

in Age of the Dead - Staffel 2: Winter der Toten 07.09.2016 18:30
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Während die Gruppe noch über das Feuer auf der Callahan-Ranch mutmaßte, übernahm Angelica die Regie und befahl alle zum Essen. Die beiden am Fieber erkrankten wurde mit Hausmittelchen und stärkendem Essen soweit fit gemacht, dass sie den Tag halbwegs normal überstehen sollten.

Cal und Johnny besprachen grade mit Eddy, dass sie die Pferde nehmen, und die brennende Ranch inspizieren wollten, als die Gruppe ein Fahrzeug, einen Van mit Wohnaufbau bemerkte, der sich auf der Zufahrt zur Carlson-Ranch näherte. Der Van fuhr langsam auf den Hof und der Fahrer stieg aus. Eddy erwartete ihn mit den anderen Männern auf der Veranda, während Jessica mit ihrer Pistole oben ans Fenster stellte, um die Situation zu sichern. Der Fahrer stellte sich als Mike Fisher vor. Er suche für ihn und seine Familie nach Vorräten und hatte Licht bei der Farm bemerkt. Die Gruppe um Eddy war zunächst misstrauisch und horchte Fisher ein wenig aus. Dieser sagte, dass seine Familie in ihrem Versteck auf ihn wartete. Nur seinen Sohn hatte er mitgenommen. Im Versteck seien noch seine Schwägerin, seine Frau, seine Mutter und ein weiteres Kind. Die Gruppe käme aus Sioux-City und behauptete, dass die Städte nicht mehr sicher zu betreten seien, da die Untoten die Macht hätten. Fisher sei ebenfalls durch den Rauch angelockt worden. Er wusste zudem von einer Militärbasis im Süden. Nach einigem Hin- und Her und Verhandeln war Eddy bereit, der Gruppe zehn der Notrationen zu geben, welche die Gruppe aus dem Flugzeug geborgen hatte. Im Gegenzug gab Fisher eine kleine Tüte mit Tabletten an Johnny, es handelte sich um XTC, dass er in einer Disko in der Stadt gefunden habe. Danach drängte die Gruppe Fisher, die Farm zu verlassen und auch nicht mehr wieder zu kommen. Vorräte und Platz seien nicht ausreichend für seine Gruppe.

Nachdem der Van nicht mehr zu sehen war, machten sich Cal und Johnny auf zur Callahan-Ranch. Sie ritten so schnell sie konnten und erreichten noch vor der Dämmerung die bereits vollkommen abgebrannte Farm. Nur im Sturmkeller fanden sie ein paar Vorräte. Sie fanden wieder einmal Fahrzeugspuren, genau wie am Flugzeug. Von Größe und Radstand her könnte es sich um ein Militärfahrzeug gehandelt haben, wozu auch die Stiefelspuren passten. Offenbar hatte es Kämpfe gegeben. Einige Untote lagen, nun endgültig tot und verbrannt in den Trümmern. Die Feuer schienen nicht spontan oder aus Versehen ausgebrochen zu sein, vielmehr machte es den Anschein, dass Flammenwerfer benutzt worden waren. Da es nichts weiteres zu finden gab, kehrten die Beiden zur Farm zurück, die sie knapp vor Einbruch der Dunkelheit erreichten.

Zurück auf der Farm war es bereits wieder Zeit für ein deftiges Abendessen. Anschließend teilte die Gruppe die Wachen ein und saß mit Eddy noch eine Weile bei einem Glas Whiskey am Kamin. Angelica und die Jungs waren bereits ins Bett gegangen und Eddy wollte grade folgen, als es an der Tür klopfte. Angespannt schauten alle in die Richtung, als Eddy an die Tür ging und durch das Guckfenster in die Nacht spähte. Das Einzige, das die anderen noch hörten, war eine Stimme, die „Sorry“ sagte. Dann zerriss ein Knall die Stille, Blut und Holzsplitter regneten in den Raum und Eddy wurde nach hinten geworfen. In seinem Bauch klaffte ein Loch und er versuchte, mit den Händen zu verhindern, dass seine Eingeweide heraustraten. Jemand hatte aus direkter Nähe mit einem abgesägten Schrotgewehr auf den Farmer geschossen. Ernest feuert praktisch sofort auf die Tür und die ungefähre Position des Schützen. Ein Aufschrei bestätigte ihm den Treffer. Johnny rannte zur Hintertür, die in dem Moment eingetreten wurde. Mit seinem Schwert stellte er dort den Sohn von Mike Fisher, der mit einem Revolver bewaffnet in das Haus eindringen wollte. Cal hechtete mit einem Satz aus dem Fenster und erkannte in der Nacht die Umrisse des Vans von Fisher, der an der Auffahrt stand. Von dort rannte eine weitere Person auf ihn zu. Jennifer orientierte sich einen Moment und konnte so durch eines der Flurfenster sehen, wie sich jemand mit einem brennenden Gegenstand von der anderen Seite dem Haus näherte. Sie zog ihre Pistole. Mit einem geradezu meisterlichen Schuss zerstörte sie die mit Benzin gefüllte Flasche noch in der Hand des Angreifers, der daraufhin selbst lichterloh in Flammen stand und einen grausamen Feuertod in der eisigen Nacht starb. Cal versuchte, die herannahende Gestalt von den Füßen zu holen, verschätze sich aber leider in seiner Reichweite. Der Angreiferin ging es ähnlich, die ihn mit dem Gewehrkolben niederstrecken wollte. Mit einer überraschenden und kräftigen Bewegung konnte Cal der Frau das Gewehr entwinden und sie seinerseits mit dem Kolben K.O. schlagen. Johnny schlug seinem Angreifer den Revolver aus der Hand und setzte seinem Leben mit dem scharfen Schwert ein Ende. Der junge Mann stürzte mit einer klaffenden Wunde zwischen Hals und Schulter auf den Küchenboden, eine Blutlache breitete sich von ihm aus. Jennifer suchte durch eines der Vorderfenster nach weiteren Angreifern, hatte dabei aber den Schein des Kamins im Rücken. So war es nicht überraschend, dass der Schütze, der an der Scheune wartete, auf sie anlegte und Feuerte. Als sie das Mündungsfeuer sah, war es zum Ausweichen bereits zu spät. Nur knapp verfehlte die Kugel ihr Ziel. Jennifer gelang es, ihren Angreifer anzuschießen. Bei dem nächsten, diesmal mit Sicherheit tödlichen Schuss war er aber bereits in die Nacht verschwunden.
Fisher, dieser war es offensichtlich, versuchte eine Handgranate durch das Türloch in das Wohnzimmer zu schmeißen, scheiterte jedoch daran und der Sprengkörper kullerte über die Veranda. Ernest konnte sich, nachdem in seinem Kopf die verschiedensten Szenarien abliefen, wie er die Situation nutzen könnte, grade noch in den nächsten Raum retten. Eddy lag dadurch jedoch genau in der Streuwirkung der Granate. Auch Jennifer bekam die Wirkung der Granate zu spüren, die Holzwände des Hauses boten doch kaum Schutz. Ebenso erwischte es Francis, der Junge rannte grade die Treppe hinunter, als die Granate explodierte. Schwer verletzt wurde er von seinen Brüdern wieder hinauf gezogen, während Angelica verzweifelt versuchte, ihrem verblutenden Ehemann zu helfen. Der Angriff der Plünderer war abgewehrt, doch der Preis dafür war hoch.


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