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Folge 4: Letzte Rettung

in Age of the Dead - Staffel 2: Winter der Toten 22.09.2016 14:59
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Johnny und Cal rannten von zwei Seiten um das Haus um sicher zu gehen, dass sich keine weiteren Angreifer mehr näherten. Johnny fand die verbrannte Leiche des Angreifers mit dem Molotowcocktail. Er konnte nicht mehr sagen, ob es ein Mann oder eine Frau war. Zur Sicherheit rammte er der Leiche das Messer in den Kopf. Vor der Scheune entdeckten er und Cal eine Blutspur, die von dem Schützen stammen musste, der auf Jennifer geschossen hatte. Sie prüften die Scheune und stellten fest, dass der Schütze durch die Scheune auf das freie Feld der Pferdekoppel gelaufen sein musste, offenbar verletzt. Sie überlegten kurz, die Verfolgung aufzunehmen, entschlossen sich dann jedoch anders. Ernest plünderte derweil den Leichnam von Fisher, konnte ihm dabei aber nur ein paar Schrotkugeln abnehmen. Er wollte grade hinter Johnny und Cal herlaufen, da kamen sie ihm schon entgegen.
Im Haus versuchte Kira die Verletzungen von dem jungen Francis zu behandeln, es gelang ihr aber nicht, die Blutung zu stoppen. Also rief sie Angelica nach oben und schaffte es so, die schockierte Ehefrau aus ihrer Starre zu lösen. Sie wollte den anderen draußen zur Hilfe eilen, als sie plötzlich merkte, dass Eddy sich regte. Als sich Eddys Körper im Untod erhob, schoss sie ihm ohne zu zögern in den Kopf. Das jedoch sahen seine Frau und seine Söhne, die fassungslos auf der Treppe standen.
Cal kam grade herein und redete fassungslos mit ihr, als er sah, dass Fishers Sohn sich ebenfalls erhoben hatte und ins Wohnzimmer schwankte. Er ergriff einen Schürhaken und stieß ihn dem Zombie durchs Auge.
Anschließend brachten Cal und Johnny die bewusstlose Frau hinein, von der Cal angegriffen wurde. Als sie langsam zu sich kam, versuchte Johnny sie unter Druck zu setzen und zu befragen. Cal kümmerte sich mit den Söhnen von Eddy darum, die Löcher in der Hauswand zu vernageln. Die Gefangene gab sich äußerst einsilbig und schien bereits vollkommen alle Hoffnung verloren zu haben. Sie leistete keinerlei Widerstand. Die Gruppe erfuhr lediglich, dass es keine weiteren Angreifer gab und man die Farm plündern wollte, weil es mehr zu holen gab, als man mit ihnen teilen wollte. Die Gruppe überlegte, wie sie mit der Gefangenen verfahren sollte und beschloss, sie ihm Sturmkeller einzuschließen. Ernest übernahm das und führte die Frau in den Keller hinab, wo er ihr von hinten in den Kopf schoss.
Als der Morgen dämmerte, saß Angelica noch immer neben der Leiche ihres Mannes. Als die Gruppe mit ihr reden wollte, sagte sie nur: „Verschwindet von hier, sofort“. Die Gruppe diskutierte erst gar nicht mit der Frau. Sie nahmen ihre Sachen und stiegen in den Van der Angreifer. Nach kurzer Orientierung fuhren sie damit auf der Westroute von Carlsons Farm weg.
Nach einiger Fahrzeit kamen sie an einem Wegweiser vorbei. Dieser lautete FFSRC. Sie folgten dem Pfeil auf dem Wegweiser auf eine Nebenstraße, die eine ganze Zeit an Feldern vorbei nach Süden führte. Bald hörten sie eine Art Sirene, die in sich stets wiederholenden Intervallen über das Land schallte. Untote mussten dieses Geräusch auf jeden Fall von weitem hören können. Ernest und Jennifer ging es derweil sehr schlecht und beide mussten sich stark übergeben. Darum fuhren sie auch trotz der Sirene weiter und erreichten ein umzäuntes Gelände, auf welchem eine große Halle Stand. Die Halle war begrünt und so gebaut, dass sie aus der Luft wie ein Hügel aussah. Die Straße endete an einem Tor. Neben der Straße befand sich eine große Grube, in der einige Untote gefangen waren. Über der Grube kam in regelmäßigen Abständen Gas oder Dampf aus einem Rohr, dass noch auf einige Entfernung stark zu riechen war. Der Geruch erinnerte an Rost. Johnny hupte ein paar Mal und endlich tat sich etwas am Tor. Aus der Halle kam ein Militärhummer auf sie zugefahren. Ein paar Soldaten in weißen Schutzanzügen stiegen aus und fragten die Gruppe, was sie hier her führte. Insbesondere schienen sie sich für den Gesundheitszustand der Gruppe zu interessieren. Alle waren überrascht, dass die Bissverletzungen und Infektionen von Ernest und Jennifer nicht zu einer Vertreibung führten, ganz im Gegenteil: Man ließ die Gruppe hinein. Alle mussten ihre Kleidung und Waffen ablegen und bekamen eine Art Morgenmantel angezogen. Dann fuhren sie mit den Soldaten über einen Aufzug nach Unten. Auf der Mittleren von drei Ebenen hielt der Aufzug. Die Gruppe wurde in eine Desinfektionsschleuse gebracht. Anschließend gingen sie in einen Raum, der offenbar ein medizinisches Labor nebst OP beherbergte. Jennifer und Ernest wurden auf Behandlungstische geschnallt. Die Ärzte begannen schnell mit der Behandlung und schlossen beide an jeweils einen Tropf an. Der Rest musste sich in ein Quarantänezimmer begeben, wodurch sie aber auch gefangen waren.
Vom Leiter der Einrichtung erfuhren sie, dass sie sich hier im Final Fortune Scientific Research Center befanden, einer von mehreren Einrichtungen der Regierung, die an der Ursache und an Gegenmitteln gegen die Epidemie der Untoten forschte. Die Gruppe wurde zur Sicherheit in Quarantäne gesteckt, bekam aber gutes Essen und Aufbaupräparate. Der Wissenschaftsleiter namens Hyde war kein besonders humoriger Mensch, schien aber die Gruppe soweit auch nicht zu bedrohen. Im Gegenteil, man tat alles, um ihnen zu helfen. Als das Personal wieder gegangen war, hörte die Gruppe aus dem Raum nebenan Morseklopfzeichen. Offenbar saß dort ein Mann namens Dwayne. Von ihm hatte die Gruppe bereits gehört, er sei ebenfalls einer der Armeeangehörigen gewesen, habe jedoch den Verstand verloren. Er morste der Gruppe die Worte „Don’t trust“, also Vertraut nicht! Viel mehr konnten sie zunächst nicht von ihm erfahren. Das Essen schien laut seiner Aussage in Ordnung zu sein, was die Medikamente angeht, so konnte er nichts weiter sagen. Was man nun mit ihnen vorhatte, das konnten die leidgeprüften Freunde nur vermuten.


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