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Folge 9: Convoy

in Age of the Dead - Staffel 2: Winter der Toten 25.10.2016 21:09
von Swente • Meister des Schwarzen Auges | 781 Beiträge

Nach der furchtbaren Schlacht errichtete die Gruppe ihr Nachtlager um die Schmiede herum aus den Magazinen, die sie in den Spinden fanden. Cal schaffte es noch, das Rolltor in Gang zu bekommen und so konnten sie eine einigermaßen erträgliche Nacht in der Halle verbringen. Sie wachten abwechselnd, doch es blieb ruhig. Am nächsten Tag versuchten sie, den Hummer wieder in Gang zu bekommen. Dwayne musste noch eine einzelne nackte Streunerin ausschalten. Danach zogen sie mit Hilfe des Harvesters den Hummer in die Halle. Das Getriebe war komplett zerstört, daher mussten sie die Kardanwellen abbauen. So konnten sie den Hummer mit dem Harvester zumindest zur Straße ziehen. Dort brauchte es wiederum ein wenig Zeit, um den Van zu starten, da die Batterie in der Kälte kaputt gegangen war. Mit einer der Hummerbatterien ließ sich der Van schließlich starten und die Gruppe stieg geschlossen in den Kleinbus um. Sie fuhren weiter nach Westen, immer auf der geräumten Straße entlang. Nach einiger Zeit passierten sie eine Senke, Ernest sah grade noch, dass sich irgendetwas Großes und Oranges in dem Gestrüpp in der Senke befand. Die Gruppe hielt an. Ernest und Dwayne machten sich an den Abstieg in die Grube. Sie sahen einen Gefängnistransporter. Der Transporter muss von der Straße abgekommen, und in die Grube gestürzt sein. Eine hintere Tür stand offen und aus dem Transporter kam Gepolter und Knurrgeräusche.
Dwayne ging zur Fahrerkabine. Der Fahrer des Transporters schien sofort gestorben zu sein, sein Schädel war beim Aufprall am Lenkrad zertrümmert worden. Der Beifahrer lag ebenfalls leblos im Auto, jedoch konnte man keine Verletzungen erkennen. Da die Kabine von Außen nicht zu öffnen war und die Scheiben zudem aus Sicherheitsglas waren, schoss Dwayne einen einzelnen Schuss auf den Beifahrer ab, sowohl um die Scheibe zu knacken, als auch um auf Nummer Sicher zu gehen, dass der Beifahrer wirklich tot war. Da Ernest am Heck des Autos nicht besonders gut an die Gefangenenkabine kam und es in der Rückseite des Busses zudem dunkel war, schloss er die Hecktür und kam ebenfalls nach vorn. Gemeinsam knackten sie die Scheibe nach und nach auf, bis Dwayne in die Kabine klettern konnte. Er nahm den Wachen zwei Schlagstöcke, zwei Revolver, Walkie Talkies, Pfefferspray, Handschellen und eine Pump Gun mit Munitionsgürtel ab. Sie wollten grade wieder zur Straße klettern, da hörten sie Cal von oben rufen: “Wir kriegen Besuch!“
Cal beobachtete seit einigen Minuten, wie sich eine Schneestaubwolke auf der Straße näherte. Irgendwann erkannte er dann einen Schneepflug, hinter dem ein großer Konvoi hervor. Zuerst ein Truck mit einem Tiger darauf, dann ein Militärtransporter, weitere Trucks, darunter ein Kühllaster und einer mit Westernmotiven und dazwischen zudem ein großes Wohnmobil, in dem ein paar junge Frauen hockten und Cal zuwinkten. Der Tross fuhr zunächst langsam vorbei und kam dann zum stehen. Aus dem Schneepflug stieg ein alter Mann aus, der zunächst ein wenig an den Weihnachtsmann erinnerte. Er nannte sich Smokey und fragte Cal, ob er Schwierigkeiten habe. Über den Tross erzählte er, dass sie zwischen den noch bewohnten Orten hin- und herfuhren und Handel betrieben. Sie schienen einen freundlichen Eindruck zu machen und boten Cal sogar an, dass er sich bis zur nächsten Ortschaft an den Zug dranhängen könnte. An seiner Latzhose fiel Cal ein Symbol auf, es handelte sich um jenes Symbol, dass die Gruppe auch an der Zapfsäule im Sägewerk vorgefunden hatte. Ernest und Dwayne blieben derweil noch am Rand der Senke in Deckung. Als Cal gefragt wurde, ob die Gruppe nur zu viert sei, gab er an, die anderen beiden wären grade hinter einem Baum. Darauf hin kamen beide aus ihrem Versteck. Als die Gruppe die Soldatenuniform von Dwayne sah, stiegen plötzlich alle aus und richteten ihre Waffen auf ihn. Aus dem Tigertruck stieg ein erhaben wirkender Mann in einem langen, weißen Ledermantel. Er schaute den Soldaten mit seinen stechenden blauen Augen an. Dwayne versuchte gar nicht erst, sich eine Geschichte auszudenken und berichtete von der gemeinsamen Flucht aus dem FFSRC. Nach einigen Momenten beschloss Tiger, so der Name des Anführers dieses Konvois, dass Dwayne in Ordnung sei. Erleichtert stiegen alle wieder in die Fahrzeuge und der Zug setzte sich langsam in Bewegung. Die Gruppe fuhr im Van hinter dem letzten Truck, jenem mit den Westernbildern, hinterher.
Der Zug fuhr ein Stück die Straße zurück nach Osten und bog dann irgendwann nach Rechts auf eine Seitenstraße ab. Diese führte schließlich zu einer großen Ranch, die eine Tankstelle besaß und in Wirklichkeit keine Farm, sondern ein Golfclub war, bevor alles den Bach runter ging. Die Freunde tankten auch den Van auf und gingen dann mit den anderen hinein. Die Trucker ließen es sich gut gehen, machten Mobiliar klein, um es im Kamin zu verfeuern, tranken und übten Abschläge, indem sie auf angebundene Untote zielten. Cal, Ernest und Dwayne mischten sich unters Volk, während die anderen beim Van blieben. Ernest geriet in eine Diskussion mit den Nutten, während Cal draußen seine Golfkünste erprobte. Dwayne hörte derweil ein wenig von einer Planung mit, die Tiger mit seinen wichtigsten Leuten anstellte. Es ging darum, dass es wohl etwas gab, das Tiger unbedingt haben wollte, was sich aber an einem gefährlichen Ort befand.
Schließlich kam Smokey zu der Gruppe und erklärte, dass man sie nur dann im Zug aufnähme, wenn sie auch ihren Beitrag leisten würden und zeigten, dass sie nützlich sind. Er gab ihnen den Auftrag, in einen kleinen Vorort in der Nähe zu fahren. Dort sollten sie Karten und Pläne der nächst- größeren Stadt in der Nähe besorgen. In dieser Stadt gäbe es nämlich eine Mall, in der momentan das Nascar des letzten Nascar Champions ausgestellt sei. Dieses Nascar will Tiger unbedingt haben. Und Tiger ist der uneingeschränkte Anführer dieser Gruppe, das merkte man. Um an dieses Nascar zu kommen, soll die Gruppe besagte Karten und ein paar Vorräte besorgen und sich somit als würdig erweisen, in den Zug aufgenommen zu werden. Die drei diskutierten darüber. Der Zug bot eine Menge guter Vorräte und Sicherheit und daher beschlossen sie, den Ausflug in den Vorort zu wagen. Sie gingen nach draußen, und suchten unter den parkenden verschneiten Autos ein passendes Fahrzeug…


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